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Die Zeit in Kiel.
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DER GLÄSERNE KÄFER im Maßstab 1:40 war das wohl das schillerndste Modell, das in den drei Jahrzehnten der "Zweigstelle Kiel" produziert wurde. Denn VW in Wolfsburg setzte es lange Jahre mit Erfolg als hilfreiches Werbemittel ein. Unter der transparenten Karosse wurde die rote Inneneinrichtung, der silbergraue Boxermotor, aber auch das Lenkrad sichtbar. In den Folgejahren wurde der "Gläserne Käfer" anderswo immer wieder kopiert - wie sooft es in der Wiking-Geschichte erfolgreichen Modellen wiederfuhr. Während in Buer die Nachkriegsjahre behelfsmäßig gemeistert wurden und Wiking die Produktion von Schiffsmodellen und Drahtachsern nachhaltig angekurbelte, entschloss sich Wiking-Gründer Friedrich Peltzer, alsbald einen zweiten Standort für die dauerhafte Produktion einzurichten. Der Grund lag auf der Hand: Die Erfahrung der Berlin-Blockade zeigte die Empfindlichkeit der angestammten Dependance. So entschloss sich Peltzer, seiner Kindheitsheimat die Ehre zu geben. An der Brückenstraße gleichen neben dem Werftgelände entstand in einem historischen Gemäuer ab 1951 der zweite Produktionsstandort. Bis 1982 sollten dort viele Millionen Modelle "vom Stapel" laufen. Freilich nicht nur Schiffe, sondern vor allem die Miniaturen im großen Maßstab gingen in Schleswig-Holsteins Metropole an den Start.
Die Brückenstraße 33 in Kiel: in einem heutigen Baudenkmal der kaiserlichen Werft produzierte Wiking Modelle. Foto: google-earth
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