| DIE MODELLE. | DIE HISTORIE. | DER GRÜNDER. | DAS AKTUELLE. | DIE ANDEREN. |
| Die Schiffe. | Die Verkehrswelt. | Die Berliner Villa. | Die Zeit in Buer. | Die Zeit in Kiel. |
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DIE GRUNDIDEE war ebenso
einleuchtend wie die Produktpolitik der ersten Nachkriegsjahre.
Wiking-Gründer Fritz Peltzer hatte erkannt, dass im daniederliegenden
und entmilitarisierten Nachkriegsdeutschland das Thema Modellschiffe
keine wirkliche Zukunft mehr besaß. Aber in der Welt ringsherum bewegte
sich der Wiederaufbau – die Motorisierung schritt sichtbar voran. Die
Besatzungsmächte hatte Ende der 40er-Jahre alle Hände voll zu tun, die
Verkehrsordnung ins Bewusstsein der Menschen zu bringen. Und das
Verkehrserziehung gewann an Relevanz!
WIKING-MODELLE waren freilich als „Groschenautos“ zum Spielen geeignet, doch Wiking wollte bereits zu Beginn der Serie von Verkehrsmodellen mehr als „nur“ Autos in Kinderhände bringen. Nach dem Vorbild der Hafenanlage der Vorkriegsjahre sollte das Wiking-Sortiment Systemcharakter erhalten. Gesagt, getan. In nur wenigen Jahren war ein respektables Verkehrsprogramm entstanden – vom Polizisten, über Ampel bis hin zum Motorrad mit Beiwagen.
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VIELE MODELLE wurden zur Verkehrerziehung über all die Jahrzehnte in Schulen und Kindergärten, aber auch in Fahrschulen eingesetzt. Zu den beiden Verkaufsfavoriten zählten zweifellos die Straßenbahn und das Pferdegespann. Mit Magneten aufgerüstet findet man auch heute noch manches Exemplar, was all die Jahre überdauert hat. Der Zustand ist dann eher leidlich, aber diese Modelle haben im Sinne seines Urhebers ganze Arbeit geleistet. ©wiking-story.de
Viele Verlage und Einrichtungen nutzten Wiking-Modelle, um ihre Sets zu ergänzen. Auch im Hannoveraner RGG-Verlag erschien in den 60er-Jahren ein Modellkasten für schulische Zwecke. |

Funktionell & spielerisch: Das
Zubehör war in den 60er-Jahre auf die Verkehrswelt abgestellt. Die Hebebühne
zählt zu den Besonderheiten.
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